Berufsbegleitendes Studium / Fernstudium zum Bachelor Energieinformatik

Das Fernstudium der Energieinformatik ist als ein interdisziplinärer Studiengang konzipiert worden. Inhaltlich befassen sich die Studiereden u.a. sowohl wissenschaftlich als auch praktisch mit der Anwendung, Planung, Konzeption und Gestaltung sowie der technischen Realisierung und der Qualitätssicherung von Informationssystemen und Netzen des Energiesektors. Studierenden wird mit diesem Fernstudium ein breitgefächertes Fachspektrum mit vertiefenden Wahl- und Spezialisierungsmöglichkeiten geboten.

Die Anforderungen an moderne Energieinformationssysteme sind vielfältig und hochkomplex. Themen wie Versorgungs- und Betriebssicherheit oder Sicherheit vor Angriffen, aber auch die optimale Leistungsverteilung in den vorhandenen und auszubauenden Energienetzen stehen neben Themen wie Umweltverträglichkeit, Energieeffizienz und der Bezahlbarkeit im Zentrum des Fernstudiengangs. Das Fernstudium Energieinformatik bereitet die Studierenden auf die Herausforderungen einer Energieversorgung mit konventionellen und erneuerbaren Energien vor.

Informatiksysteme spielen schon heute eine wichtige Rolle und sind der Schlüssel zum Erfolg moderner Energieinformationsnetze. Es gilt eine optimale Lösung zwischen Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit zu finden. Die Studierenden werden im Rahmen des Fernstudiums auf diese Herausforderungen vorbereitet. Dabei lernen sie die hoch-komplexen Anforderungen zu verstehen und anschließend passende Lösungen für die Erzeugung, Speicherung und die Verteilung in den Energienetzen zu finden und umzusetzen.

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Details zum Studium Energieinformatik:

Voraussetzungen Studieninteressierte müssen über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügen. An der Wilhelm Büchner Hochschule gibt es mehrere verschiedene Möglichkeiten eine Hochschulzugangsberechtigung nachzuweisen.

Der Nachweis kann anhand der allgemeinen Hochschulreife (Abitur), einer fachgebundenen Hochschulreife oder der Fachhochschulreife erfolgen. Wer eine Meisterprüfung oder einen vergleichbaren Abschluss einer beruflichen Aufstiegsfortbildung nachweist, kann ebenfalls sofort mit dem Fernstudium beginnen. 

Wer keine der drei genannten Abschlüsse nachweisen kann, hat die Möglichkeit sich zunächst als Gasthörer einzuschreiben. Nach zwei Semestern können Interessierte dann eine Hochschulzugangsprüfung ablegen, wenn sie eine mindestens zweijährige Berufsausbildung in einem dem Studium fachlich verwandten Bereich vorweisen können und mindestens drei Jahre hauptberuflich in einem dem Studium fachlich verwandten Bereich tätig waren.

Wird dagegen ein Studium angestrebt, dass dem Bereich der absolvierten Ausbildung und/oder Berufstätigkeit inhaltlich nicht verwandt ist, muss das für das Studium benötigte Wissen durch qualifizierte Weiterbildungen mit einem regelmäßigen Stundenumfang von mindestens 400 Stunden nachweisen können. Wer die Hochschulzugangsprüfung erfolgreich absolviert hat, dessen Status wird vom Gasthörer zum ordentlichen Studenten geändert. 
Studienbeginn Jederzeit möglich
Studiendauer Die Regelstudiendauer beläuft sich auf sieben Semester. Dies entspricht einer Gesamtdauer von 3,5 Jahren (42 Monaten). Je nach individueller Leistung und Vorankommens kann die Betreuungszeit um bis zu 21 Monate verlängert werden.
Studieninhalte Die Studieninhalte der einzelnen Semester verteilen sich auf verschiedene Module. Die Module wiederum lassen sich in thematische Studienbereiche zusammenfassen. Das Fernstudium wird in das Grundlagen- sowie in das Kern- und Vertiefungsstudium unterteilt.

Das Grundlagenstudium beinhaltet die Studienbereich Mathematik und Technik, Informatik, Energietechnik, Überfachliche Kompetenzen, Besondere Informatikpraxis und einen Wahlpflichtbereich. Der Studienbereich Mathematik und Technik umfasst die Module „Mathematik I für Informatiker“ und „Mathematik II für Energieinformatiker“, „Physik“ sowie „Informationstechnologie“. Im Studienbereich Informatik befassen sich die Studierenden mit den „Grundlagen der Informatik“ und den „Grundlagen der objektorientierten Programmierung“ sowie mit „Betriebssysteme und Rechnerarchitektur“ und „Software Engineering“. Der dritte Studienbereich Energietechnik umfasst die „Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik“ und „Mess- und Regelungstechnik“ sowie die „Grundlagen der Energietechnik“. Zu den Überfachlichen Kompetenzen gehören sowohl die „Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und Recht“, das „Projektmanagement und wissenschaftliche Arbeiten“ und „Energiewirtschaft und Recht“. Aus dem Wahlpflichtbereich können die Studierenden zwischen „Englisch“ und „Intercultural Competence“ wählen. Im Studienbereich Besondere Informatikpraxis“ wird gleich zu Beginn des Fernstudiums ein kleines Einführungsprojekt veranstaltet.

Im Kern- und Vertiefungsstudium finden sich die Studienbereich Informatik, Energietechnik und Besondere Informatikpraxis sowie zwei Wahlpflichtbereiche wieder. Im Studienbereich Informatik befassen sich die Studierenden mit „Datenbanken“, „Verteilte Informationsverarbeitung“ und der „IT in der Energiewirtschaft und E-Energy“. Der Studienbereich Energietechnik hat die Schwerpunkte „Komponenten der Energietechnik“, „Energiesysteme und regenerative Energien“, „Modellierung und Simulation“ und „Energieinformationsnetze“. Im Wahlpflichtbereich II des Kern- und Vertiefungsstudium können die Studierenden entweder das Modul „Weiterführende Programmierung“, „Digital- und Mikrorechentechnik“, „ Informationsmanagement“ oder „Energieinformationsnetze“ vertiefend studieren. Im Wahlpflichtbereich III stehen die Module „Energieeffizienz und Nachhaltigkeit“, „Energiemanagement“ und „Energiespeichertechnik“ zu Auswahl, wovon eines belegt werden muss. Im Studienbereich Besondere Informatikpraxis ist eine „Projektarbeit“ aus dem unmittelbaren beruflichen Handlungsfeld der Studierenden während des Fernstudiums zu fertigen. In der „Berufspraktischen Phase“ erwerben die Studierenden praktische Kompetenzen für ihren weiteren beruflichen Werdegang. Der Abschluss des Studienbereichs und des Fernstudiums Energieinformatik insgesamt bildet die „Bachelorarbeit und Kolloquium“.
Abschluss Der Fernstudiengang Bachelor Energieinformatik endet mit dem international anerkannten akademischen Grad eines Bachelors of Science. Dieser Abschluss ermöglicht die Aufnahme eines Masterstudiums an einer wissenschaftlichen Hochschule oder Universität.
Weblink Wilhelm Büchner Hochschule
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