Bachelor Pädagogik | Fernstudium

Der Fachbereich Pädagogik zählt zu den sozialwissenschaftlichen Studien. Oft geht er in andere Themenbereiche über. Psychologie, Philosophie oder Bildung sind nur drei Beispiele. 'Die eine' pädagogische Richtung gibt es nicht. Das Gebiet ist in verschiedene Felder unterteilt - von der Erziehung bis hin zur Erwachsenenbildung.

Beim Bachelorstudium in Pädagogik geht es um Erziehung (von Kindern und Erwachsenen), erzieherische Ansätze und deren Anwendung. Neben der Vermittlung von Lernstoff wird die statistische Auswertung von Forschungsergebnissen thematisiert.

Mit dem Bachelor wird die Grundlage für ein weiterführendes Masterstudium geschaffen. Das Arbeiten als studierter Pädagoge ist in begrenztem Umfang auch nur mit einem Bachelorabschluss möglich. Angehende Lehrkräfte müssen während ihres Studiums ebenfalls Module mit pädagogischem Inhalt belegen. Diese Kenntnisse werden im Master und im Referendariat angewandt.

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Details zum Bachelor Pädagogik:

Voraussetzungen: Um sich für ein Pädagogikstudium zu immatrikulieren, ist ein Abitur oder die allgemeine Fachhochschulreife erforderlich. Diese Abschlüsse können durch eine mehrjährige Berufserfahrung in pädagogischen Arbeitsbereichen ersetzt werden. An einigen Universitäten sind solche Praxisphasen für eine Zulassung grundsätzlich notwendig.

Das Studium wird an manchen Hochschulen als zulassungsbeschränktes Fach angeboten. Für den Durchschnitt des erforderlichen NCs gibt es keine einheitliche Regelung.
Studienbeginn und Dauer: Die Regelstudienzeit liegt bei 6 bis 8 Semestern, sofern in Vollzeit studiert wird.
Studieninhalte: Der Studienverlaufsplan sieht die Bereiche Schul- und Erwachsenenbildung vor. Während der Zeit bis zum Studienabschluss stehen folgende Module auf dem Lehrplan:

1. Lehren und Lernen
2. Statistik, Durchführung und empirische Auswertung von fachbezogenen Projekten
3. Organisation und Entwicklung
4. Bildung

Diese Bereiche gehen oft als 'fließendes Modell' ineinander über. In den Themenbausteinen Kunst-, Musik-, Kindheits- und Erwachsenenpädagogik wird das erlernte Grundwissen vertieft. Die Studierenden können sich auf eine Fachrichtung spezialisieren oder nehmen sich die Profilbildung im Master vor. In den Praxismodulen lernen sie den Berufsalltag eines Pädagogen kennen.

Die Studienjahre schließen mit der schriftlichen Bachelorarbeit ab.

Neben den Hochschulen bieten auch Fernunis Pädagogikseminare an. Der Unterricht ist in Heimarbeit und Präsenzzeiten eingeteilt, wobei das Arbeiten im Homeoffice den größten Teil ausmacht. Abschlussklausuren finden zumeist als Präsenztermine statt.

Je nach Fernuniversität gibt es auch während des Semesters Präsenzunterricht. Eine einheitliche Regelung existiert nicht. Es ist daher sinnvoll, sich im Zuge der Immatrikulation über Termine mit Anwesenheitspflicht zu informieren.
Abschluss: Wenn die Abschlussarbeit als bestanden bewertet wurde, darf sich der Absolvent als Bachelor of Arts bezeichnen. Nach dem Bachelor kann er praktische Erfahrungen in der Berufswelt sammeln oder sich für ein Masterstudium anmelden (konsekutives Studium).

Absolventen eines Pädagogikstudiums können in den folgenden Bereichen arbeiten:

1. Sozialpädagogik: Bei der Sozialpädagogik liegt das Augenmerk auf der Beratung. Die Fachkräfte sind Ansprechpartner bei persönlichen Problemen. Solche Berufsbilder werden häufig von Absolventen eines Zwei-Fach-Bachelors in Pädagogik und Psychologie gewählt. Deshalb ist der Begriff 'psychosoziale Beratung' weit verbreitet.

2. Heilpädagogik: Heilpädagogische Ansätze zielen auf die Behandlung von psychischen und physischen Krankheitsbildern ab. An ihrem Arbeitsplatz (z.B. soziale Einrichtung oder Förderschule) betreuen Heilpädagogen Betroffene der genannten Erkrankungen. Bei dieser Tätigkeit kommt es auf ein hohes Maß an Einfühlsamkeit und Stressresistenz an.

3. Frühpädagogik: Früh- und Kindheitspädagogik weisen zahlreiche Parallelen auf. Es geht um die Förderung sehr junger Kinder, die Tagesstätten besuchen. Mit dem Alltag an Schulen kommen Frühpädagogen auch, aber nicht schwerpunktmäßig in Berührung. Das ausgebildete Personal muss sich auf die Welt der Kinder einlassen und geduldig mit ihnen umgehen können. Lerninhalte werden den Kindern spielerisch nahegebracht. Als wichtige Bezugsperson nimmt der Pädagoge eine Vorbildfunktion ein.

4. Kindheitspädagogik: Kindheitspädagogen leiten Kindergartengruppen und bereiten die Gruppenkinder auf die Schulzeit vor. Das Arbeitsfeld ist nicht auf Vorschulen begrenzt. Auch während der Grundschuljahre werden die Kinder von pädagogischen Hilfskräften unterstützt. Darüber hinaus gehört der Austausch mit Lehrern und Eltern zum Berufsalltag dazu. In gemeinsamer Zusammenarbeit soll ein ideales Umfeld geschaffen werden, in dem die Kinder gesund heranwachsen können.

Die fünfte Sparte ist die Erwachsenenbildung in Volkhochschulen oder ähnlichen Bildungseinrichtungen. Obwohl die Fachkräfte in Kursen etc. mit Erwachsenen zusammenarbeiten, decken sich viele theoretische Grundlagen mit denen der Kindheits- und Frühpädagogik. In allen Berufsbildern muss ein Pädagoge teamfähig sein, ein empathisches Verhalten an den Tag legen und auf unterschiedliche Persönlichkeiten eingehen können.
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