Fernstudium Trauerbegleitung (Fernkurs)

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Der Fernlehrgang Trauerbegleitung will Betroffenen sowohl Strategien zur Trauerbewältigung als auch Wege zu allen zur Verfügung stehenden Hilfsangeboten aufzeigen.
Es ist leider eine Tatsache, dass Tod und Verlust zu unserem Leben gehören. Jeder Mensch wird irgendwann im Laufe seines Lebens damit konfrontiert. Dann ist es gut und tröstlich, wenn er Methoden und Strategien der Trauerbewältigung kennt und weiß, wo er Menschen und Orte findet, die ihm Hilfe anbieten. Das gilt genauso für Menschen, die andere in ihrer Trauerarbeit unterstützen wollen, sei es im privaten Rahmen oder im beruflichen Umfeld. Zu diesem Wissen will der Kurs verhelfen.

Er zeigt an Beispielen die unterschiedlichsten Arten, wie Menschen ihre Trauer ausdrücken. So werden die Teilnehmer an das Thema herangeführt und erfahren, dass Trauer kein Phänomen ist, das nur den Einzelnen betrifft. Wer selbst professionelle Hilfe im Trauerfall leisten will, wird über alle Perspektiven von Trauerarbeit und -bewältigung informiert. In praktischen Übungen kann er das Gelernte anwenden, ohne dass er selbst zu sehr involviert ist.

Nicht zuletzt werden alle Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt, die Trauernde und Trauerbegleiter in Anspruch nehmen können.

Die Teilnehmer haben nach der Anmeldung die Möglichkeit, im Online-Campus mit ihrem Fernlehrer und anderen Kursteilnehmern in Kontakt zu treten und sich auszutauschen. Sie können sich jede Lektion ihres Lehrgangs einzeln herunterladen oder sie direkt am PC bearbeiten. Auch die Einsendearbeiten können direkt fertiggestellt und dem Fernlehrer geschickt werden, der diese bewertet und mit einem Feedback versieht.
Der Kurs kann als Weiterbildung angerechnet werden.

Details zum Fernkurs Trauerbegleiter:

Voraussetzungen: Es sind keine besonderen Vorkenntnisse oder Voraussetzungen nötig. Der Kurs eignet sich für alle, die beruflich oder ehrenamtlich mit Trauerarbeit zu tun haben. Dazu gehören u.a. Seelsorger, Kranken- und Altenpfleger, Sanitäter und Helfer im Katastrophenschutz.
Der Kurs ist auch gemacht für die, die im privaten Umfeld Trauernde aus aktuellem Anlass trösten wollen oder für sich selbst auf Grund eines Todesfalls Trost brauchen.
Studienbeginn und Studiendauer: Der Beginn ist jederzeit möglich. Die Regelstudiendauer beträgt acht Monate. Sie kann -je nach Arbeitspensum des Teilnehmers- verkürzt oder um bis zu 36 Monate verlängert werden.
Lerninhalte: Zunächst findet ein kleiner Exkurs zu den Trauerritualen anderer Kulturen statt. Dann werden Situationen außerhalb von Todesfällen vorgestellt, bei denen das Gefühl der Trauer ebenfalls eine Rolle spielt.

Weiter beschäftigt sich der Kurs mit der Frage, wie es den Personen im Umkreis des Trauernden ergeht und wie der Betroffene selbst seine Trauerarbeit leistet.

Trauer verläuft in Phasen. Diese werden vorgestellt und auch, wie Denken und Körper von Trauernden in der Phase des Schocks funktionieren.
Dann geht es um die Selbstkontrolle von Trauernden, um ihre Emotionen und die Schwierigkeit, in Zeiten der Trauer noch organisiert zu handeln.
Auch die Phase der Reorganisation wird angesprochen, also die Zeit nach den ersten Trauerphasen, wenn das „normale“ Leben wieder beginnen soll. Hier werden die verschiedenen Anlaufstellen für professionelle Hilfe vorgestellt.

Ebenso wird sich der Frage gewidmet, was geschehen kann, wenn die Trauerarbeit nicht gelingt. Der Kurs geht auf verschiedene therapeutische Ansätze mit ihren jeweiligen Hintergründen ein.

Auch einige Hinweise auf den Umgang mit nötigen Formalien fehlen nicht. So wird der Umgang mit dem Letzten Willen von Verstorbenen zum Thema gemacht.
Abschluss: Nach erfolgreicher Bearbeitung der Einsendeaufgaben erhalten die Teilnehmer ein Zeugnis. Haben sie zusätzlich die Abschlussarbeit erfolgreich bestanden, wird ihnen ein Zertifikat ausgehändigt.
Weblink: Studienwelt Laudius

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