Graduate Management Admission Test (GMAT)

Der Graduate Management Admission Test (GMAT) spielt im Bereich der Hochschulen und Universitäten eine wichtige Rolle. Schließlich gilt er dort für viele Studiengänge als Zulassungsvoraussetzung - hauptsächlich bei Studiengängen aus dem Master-Bereich / MBA Bereich

Was ist der GMAT?

Beim GMAT handelt es sich um einen Test, der weltweit standardisiert ist und die Teilnehmer hinsichtlich ihrer Eignung für betriebswirtschaftliche Studiengänge bewerten soll. Nur dann, wenn eine genügende Punktzahl erreicht wurde, wird man an vielen öffentlichen und privaten Universitäten, hauptsächlich in den USA und in Großbritannien, für einen bestimmten Studiengang aus dem betriebswirtschaftlichen Bereich angenommen. Besonders wichtig ist dieser Nachweis dann, wenn man den Studiengang zum Master of Business Administration (MBA) besuchen möchte.

Wie funktioniert das Testverfahren?

Wie bereits erwähnt, soll beim GMAT herausgefunden werden, auf welchem Wissensstand sich der Teilnehmer im betriebswirtschaftlichen Bereich befindet. Momentan besteht der Test aus einem Aufsatzteil, bei dem zwei analytische Aufsätze innerhalb von je 30 Minuten zu einem vorgegebenen Thema erstellt werden müssen. Auch zwei Multiple-Choice-Elemente sind hier vorgesehenen, von denen jedes eine Länge von 75 Minuten hat. Des Weiteren gibt es auch einen mathematischen Abschnitt sowie einen Bereich, in dem verbale Fähigkeiten, analytische Teile, sowie englische Grammatik und Leseverständnis getestet werden.

Der GMAT wird komplett auf Englisch abgehalten, unterscheidet sich aber dennoch vom TOEFL. Bei Letzterem handelt es sich immerhin um einen reinen Sprachtest, während beim GMAT die analytisch-logischen Fähigkeiten des Teilnehmers überprüft werden.

GMAT über den Computer

Seit einigen Jahren ist es in vielen Ländern gang und gäbe, dass der GMAT nur noch auf dem Computer abgelegt wird. Die Rede ist hier dann vom so genannten GMAT als Computer Adaptive Test (CAT). Charakteristisch für dieses Testverfahren ist, dass alle Fragen vom Computer aus einem bereits vorgegebenen Pool ausgewählt werden. Je nachdem, ob Fragen richtig oder falsch beantwortet werden, steigt oder sinkt das Schwierigkeitsniveau des Tests. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass der Testteilnehmer dann, wenn er Fragen falsch beantwortet, eine geringere Chance hat, den GMAT mit einer guten Bewertung abzuschließen.

So sehen Studenten den GMAT

Dadurch, dass es beim GMAT einen großen Zeitdruck gibt und er komplett auf Englisch abgehalten wird, empfinden viele Teilnehmer ihn als schwierig und ungewohnt. Doch gerade deswegen ist es wichtig, sich gründlich auf dieses Testverfahren vorzubereiten. Hierfür gibt es spezielle Kurse, die angehenden Studenten dabei helfen, mit der Prüfungssituationen und den Fragen besser zurecht zu kommen.

Bewertung der Testergebnisse

Der Computer ermittelt anhand der richtig oder falsch beantworteten Fragen den so genannten Score, also das Niveau des Testteilnehmers. Damit es nicht zu Fehlern bei dem Ergebnis kommt, werden die beiden erstellten Aufsätze nicht nur vom Computer, sondern auch von einem menschlichen Prüfer und bei Unstimmigkeiten sogar von zwei menschlichen Prüfern bewertet. Heraus kommt dann der Analytical Writing Assessment (AWA) Score, der auf einer Skala von 0 bis 6 jeweils in halben Punktzahlen angegeben wird.

Das Gesamtergebnis setzt sich dann aus dem mathematischen und den sprachlichen Teil zusammen. Hierbei gibt es 200 bis 800 Punkte - recht häufig wird das Gesamtergebnis aber auch in Prozentzahlen von 1 bis 99 angegeben. Unmittelbar nachdem der Teilnehmer den GMAT absolviert hat, erhält er das vorläufige Testergebnis angezeigt. Der offizielle Berichtsbogen mit den erzielten Ergebnissen wird aber erst in etwa zwei Wochen versendet.

Als durchschnittlich gelten Ergebnisse zwischen 500 bis 550 Punkten, also 40 bis 60%.



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