Universität Ulm

Auf Forderung des Wissenschaftsrats 1959 zur Erbauung einer neuen Universität in Deutschland wurde ein Jahr später am 8. Juni 1960 der Arbeitskreis der Universität Ulm gegründet. Ursprünglich war in Ulm der Bau einer medizinischen Akademie geplant. Der Arbeitskreis jedoch setzte sich dafür ein, die Universität inhaltlich medizinisch-naturwissenschaftlich zu gestalten. Wenige Jahre später, im Februar 1967, wurde die Universität mit dem Namen „Medizinische-Naturwissenschaftliche Hochschule Ulm“ eingeweiht und noch im gleichen Jahr durch die Landesregierung zur Universität Ulm unbenannt. Nach Akkreditierung verschiedener Studiengänge sowie der erfolgreichen Etablierung bundesweit, feierte die Universität 2007 ihr 40-jähriges Jubiläum. Am 15. Oktober gleichen Jahres wurde zudem das Programm der Universität erweitert. In Kooperation mit den Universitäten Hohenheim, Stuttgart und Tübingen formte die Universität Ulm sich zu einer Universitätsallianz, mit dem Ziel, die Zusammenarbeit in den Bereichen der Forschungs- und Verwaltungstätigkeiten zu verbessern.

- Schwerpunkt / Studienschwerpunkte
Ursprünglich mit dem Titel als naturwissenschaftliche und medizinische Hochschule, sollte die Uni Ulm ihren Schwerpunkt auf die Fächer Medizin, Biologie, Chemie sowie Physik legen. Da jedoch im gleichen Jahr der Eröffnung die Universität den Titel als Universität bekam, war der ursprüngliche Plan erst einmal auf Eis gelegt. In den nachfolgenden Jahren konnte die Universität einen besonders großen Anklang durch die Einführung neuer Fakultäten erreichen und behielt dies bis heute bei.
Derzeit ist die Universität Ulm in vier unterschiedliche Fakultäten unterteilt, die inzwischen ebenso auch die Schwerpunkte der Universität bilden: die Fakultät für Naturwissenschaften mit den Fächern Biologie, Chemie und Physik, die Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften, die medizinische Fakultät und die Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik inklusive Psychologie.

- Studentenzahl
Derzeit studieren an der Universität in Ulm rund 8.400 Studierende an vier unterschiedlichen Fakultäten.

- Besonderheiten
Die Universität ist für ihre internationalen Beziehungen bekannt. Sie pflegt zahlreiche Beziehungen und unterstützt eine Vielzahl unterschiedlicher Austauschprogramme mit Partnerhochschulen im außereuropäischen sowie auch europäischen Raum. Zu den aktuellen Partneruniversitäten der Universität zählen unter anderem zum Beispiel Hochschulen in Frankreich, Großbritannien, Italien oder auch Belgien. Insgesamt pflegt die Universität Beziehungen zu 22 europäischen Hochschulen, acht amerikanischen Universitäten, vier kanadischen Hochschulen, drei südamerikanischen, vier afrikanischen, vier australischen und rund zehn Hochschulen im asiatischen Raum.

Aufgrund der vielfältigen Auswahl verschiedener Partnerhochschulen bietet die Uni Ulm ein umfassendes Auslandsprogramm an. Ob Auslandsstudium, Praktika oder Forschungssemester – die Universität Ulm bietet für jeden Fachbereich das passende Programm im Ausland an. Ebenso ist die Universität bedacht auf die Integration ausländischer Studierender an der Universität in Ulm und unterstützt in diesem Rahmen viele Initiativen. So nimmt sie beispielsweise an dem Programm zur Förderung der Internationalisierung von deutschen Universitäten teil. Hierbei handelt es sich um ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung verabschiedetes Programm, welches sich für die Integration und soziale Teilhabe ausländischer Studierender in Deutschland einsetzt.

Ebenso einzigartig wie die Internationalität ist auch die Lage der Universität. Bei der Universität Ulm handelt es sich um die höchstgelegene Universität Europas. Grund hierfür ist die geografische Lage der Hochschule, welche sich auf dem 620 Meter hohen oberen Engelsberg in Ulm befindet.

- Weblink
www.uni-ulm.de



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