Bachelor Physikalische Technik in Jena studieren

Die Physikalische Technik stellt eine Verbindung zwischen der Physik und den Ingenieurwissenschaften dar. Sie hat die Aufgabe, Erkenntnisse der physikalischen Forschung in nutzbringende Verfahren und Produkte umzusetzen und ist damit eine der wichtigsten Quellen der technischen Innovation. Zu den Arbeitsfeldern der Physikingenieure zählen insbesondere die Fachgebiete: Mikrotechnologien, Dünnschichttechnik, Optik und Lasertechnik, Sensortechnik, Mess- und Analysentechnik. Diese technisch-wissenschaftlichen Bereiche werden heute allgemein als Schlüsseltechnologien für die zukünftige technische und wirtschaftliche Entwicklung angesehen.

Der Studiengang Physikalische Technik bereitet auf den Beruf des Physikingenieurs in der Industrie, in Forschungsinstituten oder Ingenieurbüros vor. Typische Einsatzgebiete in der Industrie sind die Bereiche Forschung und Entwicklung oder die Überwachung hochtechnologischer Prozesse aber auch Aufgaben in der Qualitätskontrolle, im technischen Marketing oder Vertrieb.

Infos zum Bachelorstudium Physikalische Technik:

Voraussetzungen Zugangsvoraussetzung für den Studiengang ist das Abitur oder die Fachhochschulreife sowie ein 12-wöchiges Vorpraktikum. Das Vorpraktikum kann auch in den Semesterferien bis zum Ende des 3. Studiensemesters nachgeholt werden. Eine einschlägige technische Berufsausbildung wird als Vorpraktikum anerkannt.
Studienbeginn- und Dauer Studienbeginn
Studienbeginn für den Bachelor Physikalische Technik an der EAH Jena ist das Wintersemester jeden Jahres.

Studiendauer
Die Regelstudienzeit beträgt 6 Semester.
Studieninhalte: Der Studiengang ist darauf ausgelegt, sowohl die fachlichen als auch die fachübergreifenden Qualifikationen zu vermitteln, die für eine erfolgreiche Berufsausübung benötigt werden. Dieses schließt neben natur- und ingenieurwissenschaftlichen Inhalten auch sogenannte Schlüsselqualifikationen mit ein. Die Innovationsgeschwindigkeit im Hochtechnologiebereich stellt ständig neue Anforderungen an die Forscher und Entwickler. Die Physikingenieure müssen daher über solide Kenntnisse in den physikalischen Grundlagen und mathematische Methoden verfügen, um sich während des Berufslebens immer wie- der in neue technisch-wissenschaftliche Arbeitsgebiete einarbeiten zu können.

Entsprechend dem interdisziplinären Charakter der Physikalischen Technik setzt sich das Fächerspektrum des Studienplans zu großen Teilen aus physikalischen und ingenieurwissenschaftlichen Inhalten zusammen. Die Mathematik ist ein unverzichtbares Handwerkszeug für Ingenieurwissenschaften und Physik. Sie ist daher ein wichtiger Bestandteil der ersten Studiensemester. In den Fächern Physikalische Technologien/Mikrotechnik, Mikrosystemtechnik und Festkörperphysik werden aktuelle physikalisch-technische Methoden und Verfahren vermittelt, die im Hochtechnologiebereich eine entscheidende Rolle spielen.
Das letzte Studiensemester beinhaltet eine Integrierte Praxisphase, in der unter Anleitung eine ingenieurtechnische Aufgabe aus der Berufspraxis bearbeitet wird. Im Anschluss an die Praxisphase wird die Bachelorarbeit angefertigt. Bachelorarbeit und Praxisphase werden in der Regel in Forschungslaboren oder Entwicklungsabteilungen der Industrie durchgeführt. Sie werden durch die entsprechende Institution und die Hochschule wissenschaftlich betreut.

Bei entsprechender Eignung kann das Studium konsekutiv im Masterstudiengang Scientific Instrumentation an der EAH Jena fortgesetzt werden. Das Masterstudium dient der Vertiefung der Kenntnisse und ermöglicht eine anschließende Promotion.
Abschlusstitel Nach erfolgreichem Studienabschluss verleiht die Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena den international anerkannten akademischen Grad „Bachelor of Science“ (B. Sc.).
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