Studium Maskenbild

Bis vor wenigen Jahren war der Beruf Maskenbildner keine geschützte Berufsbezeichnung. Inzwischen bieten zwei deutsche Hochschulen statt einem langen Bildungsweg über zwei Ausbildungen auch ein Studium im Bereich Maskenbild an. In diesem lernen Sie die Techniken und Werkzeuge des Arbeitsalltags kennen. Aufgrund des handwerklichen Anteils in diesem Beruf werden Sie zahlreiche praktische Veranstaltungen besuchen und dort Ihr theoretisches Fachwissen in konkreten Projekten anwenden.

Nur so kann gewährleistet werden, dass Sie nach Ende des Studiums bereit für den Arbeitsalltag sind. Dieser Arbeitsalltag wird Sie an Theater, Opernhäuser, Musicals, zu Film, Fernsehen und in die Werbung führen. Ständig wechselnde Projekte und die enge Zusammenarbeit mit Regisseuren, Darstellern und Kostümbildnern gestalten den Arbeitsalltag abwechslungsreich und stellen Sie vor immer neue Herausforderungen.

Studienmöglichkeiten und Abschluss

Ein Studium im Bereich Maskenbild ist in Deutschland aktuell nur an zwei Hochschulen möglich, da es sich klassisch um einen Ausbildungsberuf handelt. Um für einen dieser Studienplätze zugelassen zu werden, müssen Sie eine Eignungsprüfung bestehen. Diese besteht aus der Einreichung praktischer Arbeiten und einem persönlichen Gespräch an der entsprechenden Hochschule. Genauere Informationen hierzu erhalten Sie bei der Bewerbung. Je nach Hochschule beginnt das Studium entweder zum Sommer- oder zum Wintersemester.

Angeboten wird die Fachrichtung als Bachelorstudium mit einer Dauer von durchschnittlich sechs Semestern. Diese teilen sich in einen theoretischen und einen praktischen Bereich, um Ihnen das nötige Wissen zur Berufsausübung zu vermitteln. Am Ende Ihres Studiums fertigen Sie eine praktische Abschlussarbeit an und erhalten den akademischen Grad Bachelor of Arts.

Studieninhalte und Besonderheiten

Im Studium Maskenbild lernen Sie ausführlich alle Materialien, Techniken und Arbeitsschritte kennen. Diese werden Ihnen zunächst theoretisch vermittelt und später bei Projekten in der Praxis erprobt. In diesen Projekten erlangen Sie außerdem ein Farb- und Formgefühl, welches für Ihre Arbeit entscheidend ist.

Sie lernen die Zusammenarbeit mit Regisseuren, Darstellern und Kostümbildnern kennen und lernen, deren Anforderungen umzusetzen. Längere Projektphasen sind Teil des Studiums. Dennoch sollten Sie neben diesen Projekten auch Praktika beim Theater, Fernsehen oder in der Werbung machen. Die dort geknüpften Kontakte werden Ihnen bei der Jobsuche behilflich sein.

Berufsaussichten für Absolventen

Auf dem Arbeitsmarkt konkurrieren Absolventen des Studiums im Bereich Maskenbild mit den Absolventen der Ausbildung zum Maskenbildner. Aufgrund der immer weniger werdenden Anstellungen herrscht auf dem Arbeitsmarkt ein harter Konkurrenzkampf. Das Einstiegsgehalt liegt bei rund 1.600 Euro und steigert sich mit wachsender Berufserfahrung und Übernahme einer Führungsposition auf maximal 3.000 Euro.

Klassische Arbeitgeber sind das Theater, Musicals und Opern. Diese bieten ihren Maskenbildnern zwar das geringste Gehalt auf dem Arbeitsmarkt, besetzen jedoch nach wie vor häufig Festanstellungen in Vollzeit. Ein höheres Gehalt erzielen Sie im Bereich Film, Fernsehen, Werbung und Mode. Anders als bei öffentlichen Einrichtungen werden Sie hier jedoch meistens nur für eine begrenzte Zeit, wie zum Beispiel ein Projekt, engagiert. Mit entsprechenden Sprachkenntnissen müssen Sie sich nicht auf den deutschen Arbeitsmarkt beschränken, sondern können international als Maskenbildner tätig werden.

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