Eberhard Karls Universität

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Als eine der inzwischen geschichtsträchtigsten Universitäten Deutschlands, wurde die Eberhard Karls Universität Tübingen 1477 mit den Fakultäten Jura, Medizin, Theologie und Philosophie von Eberhard im Bart gegründet. Herzog Karl Eugen verlieh der Universität ihre Bezeichnung und stellte seinen Namen dem des Gründers an. Im Laufe der Zeit folgten die Staatswirtschaftliche und Katholisch-Theologische Fakultät. Eine Innovation war die erste Naturwissenschaftliche Fakultät, die an einer deutschen Universität gegründet wurde. Auf die Fakultät für Informatik folgten die Zentren für Ethik und Molekularbiologie. Der zwischenzeitlich gegründete Evangelische Stift spielte damals und auch heute eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit der Universität.

Als Universität der Forschung und Lehre vermeldet Tübingen über 24.000 Studierende, 400 Professoren und etwa 4.000 Wissenschaftler. In enger Zusammenarbeit mit ausländischen Universitäten zählen zu den Wissbegierigen etwa 15 % zu Studierenden aus dem Ausland. Dank dieser Zusammenarbeit mit unter anderem Nord- und Lateinamerika, Asien und allen europäischen Ländern, ermöglicht es die Eberhard Karls Universität Tübingen ihren Studenten, auch Auslandaufenthalte während des Studiums einzubinden.

Innerhalb des umfangreichen Bildungsprogramms bietet die Eberhard Karls Universität Tübingen Möglichkeiten in den Bereichen Forschung, Lehre, Studium und Weiterbildung an. Dabei ist eines der wichtigsten Grundprinzipien das lebenslange Lernen, das im schnellen Wandel der heutigen Zeit unumgänglich ist. Wer Tübingen als Studienort gewählt hat, kann sich hervorragender Studien- und Forschungsbedingungen erfreuen und eine der bestbewertetesten Universitäten kennenlernen. Mit über 290 Studiengängen vermittelt die Eberhard Karls Universität Tübingen das notwendige Wissen für künftige Bachelor- und Masterabschlüsse. Weiterhin kann man in diesem umfangreichen Angebot Studiengänge für das Lehramt oder kirchliche Abschlüsse wählen. Neben Fort- und Weiterbildungen für die Angestellten, werden auch Informations- und Kennenlerntage für Schüler angeboten.

Die sieben Fakultäten decken kirchliche, Wirtschafts-, Sozial- und Naturwissenschaftliche Schwerpunkte, sowie Jura, Medizin und Philosophie ab. In den Fakultäten und Einrichtungen wird außerdem das Studieren mit Kind oder mit Behinderung gefördert. Ein weiteres Leitbild der Universität Tübingen ist die Forschung. Besondere Schwerpunkte finden sich unter anderem in den Bereichen der Neurowissenschaften, Sprache, Molekular- und Mikrobiologie, Umweltforschung, Quantenphysik oder Arzneimittelforschung. In den wichtigsten Hochschulrankings wurde Tübingen als Spitzenuniversität im Bereich der Forschung ausgezeichnet.

Doch neben einer erstklassigen Ausbildung bietet die Eberhard Karls Universität Tübingen auch weitere breitgefächerte Angebote. Vorträge, Vorlesungsreihen, Ausstellungen und kulturelle Angebote kommen ebenso wenig zu kurz. Weitere interessante Angebote sind zum Beispiel das Universitätsradio, Campus-TV, das Zeicheninstitut, Hochschulsport sowie akademische Orchester und Chöre. Mit der Einführung eines Umweltmanagementsystems zählte die Universität Tübingen als erste Hochschule Baden-Württembergs, die EMAS-zertifiziert wurde. Mit dem Ziel eine Perspektive für nachhaltige Hochschulen zu schaffen, setzt sich die Eberhard Karls Universität Tübingen vorbildhaft in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit ein.

Ein umfangreiches Angebot bietet auch die Universitätsbibliothek, die Führungen, Seminare, Schulungen oder ähnliches anbietet. Neben Lesesälen und Multimedia-Laboren dienen das E-Learning-Portal, der Dokumentenlieferdienst oder Literaturverwaltungsprogramme zur Wissensbildung und -festigung. Verbunden mit der Universitätsbibliothek sind die Bereichsbibliotheken Naturwissenschaften, Biologie, Schloss Nord und Geologie.

Zusammenfassend steht die Universität Tübingen ihrem Ruf in nichts nach. Mit Fortschritt und Tradition bietet Tübingen mit 175 Gebäuden, 6 Millionen Büchern, den besten Dozenten und Wissenschaftlern sowie innovativen Studienprogrammen die besten Voraussetzungen, um die Studenten aus- und weiterzubilden. Mit hunderten Kombinationsmöglichkeiten können Studierende Bachelor-, Master-, Diplom-, Magister-, Staatsexamens- oder Promotionsabschlüsse erzielen. Wer dabei noch nicht seinen Weg gefunden hat, kann sich unter anderem in einem der sechs Beratungseinrichtung informieren oder beraten lassen. Dabei können die Ansprechpartner nicht nur im Bereich der Studienwahl, sondern auch bei Anmeldungsfragen, Studienfinanzierung oder Bewerbungsangelegenheiten helfen.


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