Friedrich Alexander Universität

Die Friedrich-Alexander-Universität (FAU) ist die zweitgrößte Universität in Bayern. Der Sitz der Universität ist Erlangen, Zweitstandort ist Nürnberg. Seit kurzem zählt auch Fürth zu den Städten mit einem Standort der Hochschule, denn seit 2005 gibt es dort einen Lehrstuhl für Kristallographie und Strukturphysik.

Die FAU kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, die bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts zurückreicht. 1742 wurde die Universität in Bayreuth gegründet; schon ein Jahr später, 1743, wurde sie nach Erlangen in Mittelfranken verlegt. Der Name der Hochschule geht auf den Markgrafen Friedrich von Brandenburg-Bayreuth - Gründer der Universität - und Karl Alexander von Brandenburg-Ansbach zurück. Letzterer hat die Universität in großem Ausmaß gefördert.

Heute sind an der FAU Erlangen-Nürnberg über 33.000 Studierende eingeschrieben - damit gehört die Hochschule zu den zwölf größten in Deutschland. Fast ein Zehntel der Studierenden kommt aus dem Ausland. Die Hochschule beschäftigt 12.000 Mitarbeiter und hat 640 Professorenstellen, die sich auf fünf Fakultäten verteilen: die Philosophisch-Theologische Fakultät, Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Medizinische Fakultät sowie die Naturwissenschaftliche und die Technische Fakultät. Angeboten werden fast 150 verschiedene Studiengänge. An der FAU sind auch Habilitationen und Promotionen möglich.

Wie viele andere Universitäten in Deutschland hat die Leitung der Hochschule in den letzten Jahren einen besonderen Augenmerk auf den Ausbau der Fächer aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwisschenschaften und Technik gelegt. Ein weiteres sichtbares Zeichen der Bemühungen der FAU um Modernisierung ist das neue Logo, das 2011 eingeführt wurde.

Die FAU Erlangen-Nürnberg hat Partnerschaften mit 500 Hochschulen in 62 Ländern. Sie versteht sich als Teil eines umfassenden internationalen Netzwerks, in dem Wissenschaftler in mehr als 130 Forschungskooperationen zusammen mit Universitäten in aller Welt zusammenarbeiten. Auch für die an der Universität beschäftigten Verwaltungsmitarbeiter gibt es im Rahmen des internationalen Erasmus-Programms eine Weiterbildungsmöglichkeit mit internationaler Ausrichtung.

Großen Erfolg hatte die FAU in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Ein Forschungsschwerpunkt "Advanced Material and Processes" wird mit 40 Millionen Euro gefördert. Außerdem hat die Hochschule den Zuschlag erlangt für die "Erlangen Graduate School in Advanced Optical Technologies". Mit diesem Zuschlag ist eine Förderung von jährlich fast 2 Millionen Euro verbunden.

Die Universitätsbibliothek hat 130 Standorte, an denen Zugang zu über 5 Millionen Medieneinheiten besteht. Unter anderem sind dort 12.000 aktuelle Zeitschriften verfügbar, 25.000 elektronische Zeitschriften sowie mehr als eintausend Datenbanken.

Der Beitrag für Studierende liegt zurzeit bei 500 Euro pro Semester. Zuständig für die Einschreibung und alle sonstigen Formalitäten und Belange für Studierende ist die Studentenkanzlei, die gleichzeitig auch alle Daten der an der FAU eingeschriebenen Studierenden verwaltet.

Zahlreiche Serviceleistungen machen den Standort Erlangen-Nürnberg für Studierende attraktiv und interessant. So gibt es zum Beispiel die FAUCard, eine multifunktionale Chipkarte, die mehrere Funktionen in sich vereint: Sie dient als Studierenden- und Bibliotheksausweis, aber auch als elektronische Geldbörse und Karte für elektronische Zutrittskontrollen.

Weblink: www.uni-erlangen.de


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